Risiko, Haftung und Versicherung
Höhlenforschen birgt Risiken in sich, die nicht oder nur wenig beeinflussbar sind (z.B. Steinschlag), wodurch Unfälle immer möglich sind. Daher ist auch bei allen unseren Schulungswochen stets zu beachten, dass ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko besteht (z.B. durch Sturz, Absturz, Steinschlag, Blitzschlag usw.), das auch durch umsichtige und fürsorgliche Betreuung durch die von uns engagierten Ausbilder nicht völlig reduziert oder gar ausgeschlossen werden kann.
Dieses alpine Basisrisiko muss jeder Teilnehmer selbst tragen. Das alpine Risikomanagement ist immer eine Aufgabe aller Beteiligten. Von jedem Teilnehmer wird daher ein zumutbares Ausmaß an Eigenverantwortung und Umsichtigkeit, eine angemessene körperliche Eignung und eigene Vorbereitung, eine vollständige und intakte Ausrüstung (gemäß Ausrüstungsliste), aber auch ein erhöhtes Maß an Risikobereitschaft vorausgesetzt. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin ist also auch selbst für seine/ihre Risikominimierung mitverantwortlich.
Unsere Ausbilder wurden speziell für die Höhlenausbildung geschult und ausgewählt, sind um bestmögliche Risikobegrenzung bemüht und werden Dich, wie bei uns üblich, besonders umsichtig betreuen. Risikominimierung hat bei unseren Schulungen stets oberste Priorität. Wir empfehlen darüber hinaus den Abschluss einer eigenen Reiseunfall- bzw. (für Nicht-Österreicher) einer privaten Auslandskrankenversicherung. Hubschrauberbergungen sind in Österreich kostenpflichtig. Aus Sicherheitsgründen ebenso wie zur Gewährleistung eines komfortablen und reibungslosen Kursverlaufes bitten wir Dich, alle Anordnungen der Kursleitung und der Ausbilder immer genau zu beachten.
Durch die Leistung der Kursgebühr erklärt sich jede/r TeilnehmerIn mit diesen Teilnahmebedingungen verbindlich und vollinhaltlich einverstanden.